Eine neue, kreativ-intuitive Methode für Seminare und Workshops.

Geahnt haben wir alle es schon seit längerem, Prof. G. Hüther hat es bewiesen: Zum Lernen brauchen wir Begeisterung.

Zitate:

„…auch ein 80 jähriger kann in 3 Monaten chinesisch lernen, er muss sich nur in eine Chinesin verlieben.“

„…Begeisterung ist wie Dünger für das Gehirn…“

Doch – wie wecken wir denn nun Begeisterung in Seminaren?

Mit aktivierenden und abwechselnden Lehrmethoden, mit teilnehmer(innen)zentrierter Interaktion und vielen Übungen zur Transfersicherung.

Aus unserer Sicht ist das nicht genug, denn schon vor dem Seminar und in der Anfangsphase sind wichtige Grundlagen für motivierendes Lernen zu beachten.

  1. Wissen, welches Menschen für sich konstruieren (denn einfach „aufnehmen“ ist gehirnphysiologisch nicht möglich), muss relevant und möglichst ähnlich dem Nutzungsmuster in der praktischen Anwendung bzw. Umsetzung strukturiert sein. Nur dann entsteht ein Nutzen und damit echtes Interesse, sich das Wissen „abzuholen“. Der Praxistransfer wird durch „kurze Übertragungswege“ extrem erleichtert und damit die Nachaltigkeit erhöht. Gleichzeitig motivieren wir zum selbstbestimmten Lernen durch die Schaffung positiver Lern-Erfahrungen.
  2. Menschen müssen schnellstmöglich an ein Thema andocken können, obwohl jede(r) einen ganz individuellen Zugang (sein bzw. ihr ganz eigenes Andock-Motiv) hat. Gelingt das nicht, verliert der Mensch schnell wieder das Interesse.
  3.  Menschen arbeiten und lernen in einer inspirierenden, druckfreien Umgebung deutlich effizienter, sie ist Voraussetzung für Kreativität und den Flow-Effekt.
    • Denken Sie an Ihre letzte Urlaubsreise – was wussten Sie danach alles über das Land, die Menschen, die Kultur, oder die Sehenswürdigkeiten?
    • Haben Sie vielleicht sogar vor Freunden einen Reisebericht mit Diashow gehalten, also eine mindestens 45 minütige, freie Präsentation und das ganz ohne „hängen zu bleiben“ oder Lampenfieber?

Dies war die Geburtsstunde der Wunderland Metapher und der Wunderland-Visualisierungstechnik. Sie wurden von uns entwickelt, um genau diese Voraussetzungen zu schaffen.

Nach einem ersten, begeisternden Test wurde uns klar, wir können mit der Technik als Workshop auf eine sehr inspirierende Weise auch das relevante Wissen und das Nutzungsmuster ermitteln und so entstand die Wunderland-Methode und ein Gesamtkonzept:

 

Wunderland-Workshop5

 

Phase 2:

Inzwischen haben wir entdeckt, dass wir mit der Methode eine Vielzahl von Workshops durchführen können, wo Aufgaben von Gruppen gelöst werden und außer fachlichem Know-How auch Kreativität und Intuition geweckt und genutzt werden soll. Kreativ-Workshops sind mit dieser Methode hervorragend zu moderieren.

Darüber hinaus eignet sie sich auch sehr gut dafür, Interaktionsprozesse in Teams zu analysieren. Dingen auf den „Grund“ zu gehen. Das wird derzeit häufig mit Interviews oder Fragebögen umgesetzt, um dann Informationen für die Auswertung über ein Eisberg-Modell zu gewinnen. Häufig bringt dieser Ansatz jedoch nur Antworten auf Fragen, die gestellt werden. Somit engen wir unsere Konzentration, die Problemfeld-Suche und die Handlungsfelder unbewusst auf den Fragebogen-Inhalt (also die vorab vermuteten Szenarios) ein und suchen gezielt nach Interpretationen von Handlungsmustern, die diese Annahmen bestätigen.

Sind die derart abgeleiteten Vermutungen wirklich die Themen, um die es geht? Helfen die Maßnahmen, die auf dieser Grundlage ausgewählt werden wirklich nachhaltig, die Zusammenarbeit zu verbessern?

Wunderland kann hier z.B. Glaubenssätze, Einstellungen und Emotionen sichtbar machen, die unbewussten Einfluss auf die Zusammenarbeit haben und deshalb in der Regel auch nicht über einen Fragebogen erhoben werden können. Wir machen gemeinsam den Fokus ganz weit auf und nähern uns dann intuitiv den echten Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmer(innen). Daraus können wir ein sehr individuelles und passenderes Meinungsbild der Gruppe ableiten, um die gruppendynamischen Prozesse, ihre Ursachen und ihre Wirkungen besser zu verstehen. Die Ergebnisse sind durch die Gruppe selbst validiert.

Beispiele für solche Fragestellungen können sein:

  • Wie fühlt sich die Führung bei uns im Unternehmen an?
  • Wie wird kommuniziert? Wie geht es den Menschen damit?
  • Wie fühlen sich die Menschen an das Unternehmen gebunden?
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit?
  • Wie empfinden die Mitarbeiter die aktuellen Rahmenbedingungen, was inspiriert, was bremst?
  • Wie wirken z.B. gesundheitsfördernde Maßnahmen? Arbeiten wir an der richtigen Ursache?

Die Liste der Fragen können wir beliebig fortsetzen.

Auch weitere, andere Anwendungen sind denkbar und werden von uns gern getestet. So könnte die Methode in einer Zeit zunehmender Komplexität auch als Workshop für eine gemeinsame Entscheidungsfindung eingesetzt werden, um die „Schwarmintelligenz“ sinnvoll zu nutzen. Oder um Ressourcen und deren Nutzung in Ihrem Unternehmen zu kartografieren. Es sind viele Anwendungsmöglichkeiten denkbar.

Sie haben eine Idee? Sprechen Sie mit uns!

 

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